Das Klang-Labor Hechingen vereint Stars der Klassik- und Jazzszene, Nachwuchstalente und Künstler:innen aus der Region.

Adrien
La Marca
Vom Financial Times als „ein wahrhaft reines Talent“ gefeiert und von Le Monde als „ein neuer Held der Bratsche“ beschrieben, zeichnet sich Adrien La Marcas Spiel durch eine tiefe Ausdruckskraft, technische Meisterschaft und einen Klang von reichhaltiger, tiefer und warmer Qualität aus. Mit seiner charismatischen Bühnenpräsenz und der Fähigkeit, eine sofortige emotionale Verbindung zu seinem Publikum herzustellen, gilt Adrien La Marca als einer der überzeugendsten Musiker unserer Zeit. Als Solist trat La Marca mit renommierten Orchestern wie dem Orchestre National de France, dem Orchestre Philharmonique de Radio-France, dem Leipziger Rundfunk-Sinfonieorchester (MDR), dem Polnischen Nationalen Rundfunk-Sinfonieorchester, der Hong Kong Sinfonietta, dem Orchestre Philharmonique Royal de Liège (Artist in Residence in der Saison 2018-19), dem Insula Orchestra, Les Siècles, L'Orchestre de la Loge, dem Orchestre du Capitole de Toulouse, dem Orchestre de Metz und vielen weiteren auf. Er wurde 2014 von den französischen Victoires de la Musique als „Neuer Solist des Jahres“ ausgezeichnet. Seitdem spielte er in renommierten Konzertsälen wie der Philharmonie de Paris, dem London Barbican Centre und Wigmore Hall, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Konzerthaus Berlin, dem Musikverein Wien, dem Auditorium du Louvre, Schloss Elmau, dem Théâtre des Champs-Elysées, dem Théâtre de la Ville de Paris, der Salle Gaveau, beim Festival Mecklenburg-Vorpommern und bei den Schubertiaden in Hohenems. Sein erstes Album, „English Delight“, das 2016 beim Label La Dolce Volta erschien, wurde von der Presse hochgelobt (The Strad, Gramophone, Strings Magazine, Le Monde, Le Figaro, Diapason, Classica usw.) und mit dem Diapason d’Or, FFFF Télérama, Coup de Coeur FNAC, France Musique, Radio Classique und als Gramophone’s Choice ausgezeichnet. Sein zweites Album „HEROES“ enthält das Bratschenkonzert von Walton mit dem Orchestre Philharmonique Royal de Liège, die Uraufführung des Bratschenkonzerts von Gwenaël Mario Grisi, das für ihn geschrieben wurde, sowie Prokofjews „Romeo und Julia“, erstmals für Solo-Bratsche und Orchester aufgenommen. Sein neuestes Album, „Chanson Bohème“, umfasst ein breites Spektrum an Stilen, von unbekannten Werken wie dem Hans-Sitt-Zyklus über Walzer und Filmmusik bis hin zu französischen Chansons. Adrien La Marca wurde 1989 in Aix-en-Provence, Frankreich, in eine Musikerfamilie geboren. Mit vier Jahren begann er Klavier und Bratsche zu spielen. Mit 16 Jahren wurde er am Conservatoire de Paris aufgenommen, wo er bei Jean Sulem studierte. Anschließend setzte er seine Studien in Leipzig bei Tatjana Masurenko und in Berlin bei Tabea Zimmermann fort. Während seiner Studienzeit nahm Adrien regelmäßig an verschiedenen Musikalischen Akademien teil und hatte die Gelegenheit, mit inspirierenden Musikern wie Seiji Ozawa, Valery Gergiev, Gidon Kremer, András Schiff und Menahem Pressler zusammenzuarbeiten. Im Jahr 2016 war La Marca der erste klassische Musiker, der das renommierte Stipendium der Fondation Lagardère erhielt. Er ist Preisträger der Fondation Banque Populaire und wird von L’Or du Rhin und der Safran Foundation unterstützt. Zudem gewann er zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben wie dem William Primrose Competition, dem Lionel Tertis Competition und dem Johannes Brahms Competition. Adrien La Marca spielt eine herausragende Bratsche von Nicola Bergonzi, die 1780 in Cremona gefertigt wurde. Sie wurde ihm großzügig von der Boubo-Music Foundation zur Verfügung gestellt.

Clemens Müller
Clemens Müller wurde in Tübingen geboren. Nach seinem Abitur studierte er zunächst Klavier an den Musikhochschulen Trossingen bei Tomislav Nedelkovic-Baynov und in Saarbrücken bei Thomas Duis. Parallel dazu absolvierte er ein Studium in Liedgestaltung und Kammermusik in Trossingen und Berlin (Hochschule für Musik "Hanns Eisler"). Zu seinen prägendsten Lehrern gehören dabei Wolfram Rieger, Irwin Gage und Peter Nelson. Beide Bereiche seines Studiums schloss er mit dem Konzertexamen (Solistenklasse) ab. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er darüber hinaus in Meisterkursen von Karl-Heinz Kämmerling, Axel Bauni, Anne LeBozec, Ulrich Eisenlohr, Cornelis Witthoefft, Burkhard Kehring, Dominique Merlet, Johan van Beek, Boris L´vov, Alfredo Perl, Kemal Gekic und Benedetto Lupo. Clemens Müller konnte als Preisträger bei renommierten Wettbewerben auf sich aufmerksam machen. So wurde er unter anderem beim 39. Deutschen Musikwettbewerb, beim 59. Wettbewerb der Deutschen Musikhochschulen, beim Paula Lindberg-Salomon-Wettbewerb `Das Lied` und den Concorsi Internazionali della Val Tidone ausgezeichnet. Jüngst erhielt er das Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin. Des weiteren ist er Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg (Stuttgart), der Paula und Albert Salomon – Stiftung (Amsterdam), der Justus Hermann Wetzel – Stiftung (Berlin), der Hans und Eugenia Jütting – Stiftung (Stendal) und des Richard-Wagner-Verband(Saarbrücken) und wurde in die 58. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrats aufgenommen. Seine Vielseitigkeit als Solist, Liedpianist und Kammermusikpartner führte Clemens Müller zu Auftritten bei wichtigen Festivals wie den Schwetzinger Festspielen, den Donaueschinger Musiktagen, den Weingartner Musiktagen, dem Bayreuther Osterfestival und dem Deutschen Liedforum Berlin. Außer seiner Konzerttätigkeit in Europa wurde er zu Konzertreisen nach Korea, Taiwan und Vietnam eingeladen. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, sowie live-Übertragungen entstanden mit dem SWR und dem Deutschlandfunk. Derzeit unterrichtet Clemens Müller an der Musikhochschule Trossingen und an der Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik in Feldkirch/Österreich.

Frank
Willens
Frank Willens, gebürtig aus Kalifornien, lebt und arbeitet seit 2003 in Berlin. Als vielseitiger Künstler hat er in den vergangenen Jahren mit zahlreichen renommierten Choreograf:innen, Regisseur:innen und Künstler:innen zusammengearbeitet, darunter Meg Stuart (Replacement, Do Animals Cry, alltogethernow), Tino Sehgal (Kiss, Instead of, This Variation, Yet Untitled, Selling Out, This is Exchange), Boris Charmatz (Manger, Danse de Nuit, 20 Dancers, 10000 Gestes, Liberté Cathédrale, Enfant, La Ronde), Susanne Kennedy (Coming Society, Ultraworld, Einstein on the Beach, Oracle), Falk Richter (Fear, Am Königsweg, Endsieg), Christine Gaigg (Affair, Rote Sonne, Polymono), Laurent Chétouane (Bildbeschreibung, Antonin Artaud liest den 2. Akt von Goethes Faust 2 und...), Bjørn Melhus (Sugar), Peter Stamer (For Your Eyes Only, On Truth and Lie in an Extramoral Sense, In the Penal Colony), Armin Petras, das SEE! Collective (Köln) und Isa Melsheimer. Er war festes Ensemblemitglied der Berliner Volksbühne und gastierte an führenden Bühnen wie dem Theater Basel, Schauspiel Köln, Schauspielhaus Hamburg, DNT Weimar und dem Theater am Goetheplatz in Bremen. Seit Juli 2003 ist er Ensemblemitglied des Tanztheater Wuppertal. Parallel dazu entwickelt er eigene Projekte und unterrichtet jährlich beim renommierten ImPulsTanz-Festival in Wien. Auch als Schauspieler ist Frank aktiv: Er war in den Serien Haus der Träume (RTL+) und Reset (ZDF) zu sehen. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist er Vater von zwei Kindern und überzeugt durch seine praktische Vielseitigkeit – sei es mit der Flex oder der Bohrmaschine.

Gili Schwarzman
Gili Schwarzman tritt regelmäßig als Flötensolistin auf den renommiertesten Bühnen der Welt auf, darunter der Musikverein Wien, die Berliner Philharmonie, das Auditorio Nacional in Madrid und viele mehr. Sie arbeitet regelmäßig mit einigen der bekanntesten klassischen Musiker:innen unserer Zeit zusammen, tritt bei Kammermusikfestivals auf, nimmt für europäische Radio- und Fernsehsender auf und gibt Meisterklassen. Über mehrere Jahre hinweg war sie außerdem mit dem West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Maestro Daniel Barenboim auf Tournee. Im September 2022 veröffentlichte Gili ihre erste CD bei Sony Classical, die sie in der Carnegie Hall in New York präsentierte. Ihre Diskografie umfasst zudem eine Kammermusik-CD, die sie für Pentatone aufgenommen hat. Diese enthält Arrangements einiger der größten Meisterwerke der Musikgeschichte für Flöte und Streicher und präsentiert einige von Gilis liebsten Kammermusikpartner:innen – den Geiger Guy Braunstein, den Bratschisten Amihai Grosz und die Cellistin Alisa Weilerstein. Während der COVID-19-Lockdowns im Jahr 2020, als Reisen und Konzerte nicht möglich waren, hatte Gili die Gelegenheit, einen lang gehegten Traum zu verwirklichen und ihre eigene Musik zum Leben zu erwecken. Ihr neuer Weg entwickelte sich unerwartet schnell: Die ersten Werke, die sie je komponierte, werden inzwischen von einigen der besten Musiker:innen der Welt aufgeführt. Das Konzerthausorchester Berlin hat ihr Orchesterwerk „Portrait“ uraufgeführt, das bald durch eine aufregende Choreografie des gefeierten Choreografen Christopher Wheeldon ergänzt wird. Die Aufführung fand im Juni 2023 beim Festival Paax in Mexiko stattfinden, unter der Leitung von Maestra Alondra de la Parra, und von Weltklasse-Balletttänzer:innen des Royal Ballet und des San Francisco Ballet interpretiert. Gilis erstes vollständiges Werk wurde von der renommierten Cellistin Alisa Weilerstein in Auftrag gegeben und ist Teil ihres Projekts „Fragments“. Das Werk, „Prelude“, für Solo-Cello, inspiriert von Alisas Persönlichkeit, ihrem Spiel und der Familiengeschichte der Komponistin, wird in Toronto, Santa Barbara, San Diego und New York uraufgeführt.

Guy
Braunstein
Guy Braunstein ist zu Gast in den weltweit wichtigsten Musikzentren und Festivals. Dabei konzertierte er mit renommierten Klangkörpern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Boston Symphony Orchestra, dem Philharmonia Orchestra London und den Berliner Philharmonikern. Zu seinen musikalischen Partnern zählen dabei András Schiff, Zubin Mehta, Maurizio Pollini, Wladimir Fedossejew, Yefim Bronfman, Daniel Barenboim, Simon Rattle, Martha Argerich, Mitsuko Uchida, Christoph von Dohnányi, Lang Lang, Emmanuel Ax, Andris Nelsons und Semyon Bychkov. Auch als Dirigent ist Guy Braunstein auf den internationalen Konzertpodien präsent: Er war Conductor und Artist in Residence bei den Hamburger Symphonikern sowie beim Trondheim Symfoniorkester und arbeitet mit Orchestern wie dem Helsinki, Rotterdam und Israel Philharmonic sowie dem Queensland Symphony Orchestra. Guy Braunsteins größte und identitätsbildende Leidenschaft ist das Arrangieren und Komponieren: In der romantischen Tradition Paganinis und Liszts transkribiert er musikalische Meisterwerke brillant für seines oder andere Instrumente und Besetzungen und präsentiert Opern, Kammermusik oder auch Songs in völlig neuer Form. So bearbeitete er neben Auszügen aus Tschaikowskys „Eugen Onegin“ und „Schwanensee“ auch Puccini-Arien und Dvořáks Oper „Rusalka“. 2023 feierte „Die Nacht wird immer verklärter“, eine Bearbeitung von Schönbergs Streichsextett „Verklärte Nacht“, mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Premiere. Insbesondere die Songs der Beatles haben es dem Geiger angetan: Neben Sechs Variationen über „Blackbird“ sowie den Bearbeitungen von „A hard day’s night“ und „Something“ schrieb Guy Braunstein auch sein „Abbey Road Concerto“, eine hochvirtuose Version des Beatles-Albums „Abbey Road“ für Sologeige und Orchester. 2024 veröffentlicht Guy Braunstein sein eigenes sowie Delius’ Violinkonzert und Vaughan-Williams’ „The Lark Ascending“ bei Alpha Records in einer Aufnahme mit Alondra de la Parra und Orchestre Philharmonique Royal de Liège. Seine 2019 erschienenen Alben „Tchaikovsky Treasures“ mit Tschaikowskys Violinkonzert und eigenen Arrangements, „Old Souls“ mit Bearbeitungen von Kammermusikwerken von Dvořák, Beethoven, Wolf und Kreisler sowie „Music of my Heart“ (2012) mit Werken von Bloch, Chausson, Brahms, Corelli und anderen wurden ebenso von der Kritik gelobt wie seine Aufnahme von Bruchs Violinkonzert und der „Schottischen Fantasie“, eingespielt mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Ion Marin. Guy Braunstein wuchs in Tel Aviv auf und begann im Alter von sieben Jahren mit dem Geigenspiel. Unterrichtet wurde er dort von Chaim Taub sowie später in New York von Glenn Dicterow und Pinchas Zuckerman und seinem Mentor Isaac Stern. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Claudio Abbado zählt zur Guy Braunsteins wichtigsten Einflüssen. Im Jahr 2000 übernahm er als jüngster Geiger in der Geschichte des Orchesters die Position des 1. Konzertmeisters der Berliner Philharmoniker und gestaltete zwölf Jahre lang die Arbeit des Klangkörpers mit. Er war Künstlerischer Leiter des Rolandseck Festival und des clasclas Festival in Galizien. Guy Braunstein spielt eine Geige von Francesco Ruggieri aus dem Jahr 1679.

Rahel
Rilling
Rahel Maria Rilling ist eine international gefragte Geigerin und vielseitige Künstlerin. Sie entstammt einer renommierten Musikerfamilie und erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von vier Jahren. Ihr Vater Helmuth Rilling, Dirigent und Bach-Spezialist beeinflusste sie schon in frühen Jahren. Als Solistin spielt sie mit diversen Orchestern auf der ganzen Welt und wird zu internationalen Festivals eingeladen. Im November 2021 erschien ihr Album mit allen 6 Sonaten für Violine und Klavier von J.S. Bach beim Label Hänssler Classic mit Johannes Roloff am Klavier. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen neben vielen anderen Sir Simon Rattle und seine Frau Magdalena Kožená. Das Programm ‚Soirée‘ ist auf CD beim Label Pentatone erschienen. Mit beiden ist sie regelmäßig auf Tournee und trat in der Wigmore Hall in London, im Teatro della Scala Milano, oder im Lincoln Center in NY auf. 2006 gründete Rahel Rilling das Kammermusik Festival Hohenstaufen, das seither jeden Herbst in der Nähe von Stuttgart stattfindet. (www.hohenstaufen-festival.de) Das daraus entstandene „Hohenstaufen Ensemble“ spielte die Musik ihres jüdischen Urgroßvaters Robert Kahn auf mehreren CDs beim Label Hänssler Classic ein. 2023 erhielt das Ensemble für das Album Robert Kahn: Chamber Music den Opus Klassik Award für die beste Kammermusikeinspielung des Jahres. Mit ihrem Robert Kahn Projekt widmet Rahel Rilling sich nicht nur seiner Musik, sondern auch seiner Geschichte und möchte mit Vorträgen und Workshops für Menschlichkeit und Gerechtigkeit plädieren. Neben der so genannten E-Musik gilt ihr Interesse aber auch Jazz, Pop und elektronischer Musik. Sie legt ab und zu als DJ auf und tritt regelmäßig mit der international bekannten Gruppe „Salut Salon“ auf – oft in Frankreich und in Spanien zum Beispiel in Málaga, im Teatro del Soho von Antonio Banderas. Rahel Rilling engagiert sich sehr dafür junges Publikum zu generieren: in einer musikalischen Lesung für Kinder vertonte sie „Momo“ und „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende mit Violine, Gesang und einem Loop Gerät. In ihrem neuesten Projekt kreiert sie mit ihrem 2006 gegründeten Crossover-Streichquartett DIE NIXEN das Mini-Musical OCEANKIDS. Auf fantasievolle Weise wird die Umweltthematik mit Klassik, Rap und dem Austausch der Kulturen verbunden. Buch und Hörbuch – gelesen von Katharina Thalbach – werden 2024 beim Überreuter Verlag erscheinen. Zusammen mit der Schauspielerin Vidina Popov wird Rahel Rilling 2024 bei der Produktion Fremd von Michel Friedman in der Regie von Lena Brasch am Maxim Gorki Theater Berlin zu hören und zu sehen sein. Rahel Rilling lebt und arbeitet in Berlin. Sie spielt eine Violine von Tomaso Balestrieri, Cremona, aus dem Jahre 1767.

Raphaël Schenkel
Raphaël Schenkel, Solobassklarinettist bei den Bremer Philharmonikern; Professor an der University of Arts CODARTS in Rotterdam; Künstlerischer Leiter des Festivals „Klang-Labor Hechingen. Mitglied im Lucerne Festival Orchestra seit 2017, zudem langjährige Orchestererfahrung durch Aushilfsverträge in renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouw Amsterdam Orchestra, dem Deutschen Sinfonie Orchester Berlin, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, des Westdeutschen Rundfunks, in der Kammerphilharmonie Bremen, der Camerata Bern, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Stuttgarter Kammerorchester, beim Ensemble Les Dissonances in Paris und beim Malaysian Philharmonic Orchestra. Im Rahmen seiner Tätigkeiten arbeitet er mit Dirigenten wie Mariss Jansons, Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim, Alan Gilbert, Eliahu Inbal, Christian Thielemann, Sir Roger Norrington, Andris Nelsons, Pierre Boulez, Paavo Järvi, Kirill Petrenko, Iván Fischer, Ricardo Chailly, Gustavo Dudamel, Daniele Gatti und Valery Gergiev. Konzertreisen führen ihn quer durch Europa, in die USA, nach Japan, Südkorea, Mexiko, Malaysia und China. Neben seiner Tätigkeit im Orchester ist er regelmäßig auch als Solist, und in diversen Kammermusikformationen aktiv. Als begeisterter Kammermusiker arbeitet er mit Musikern, wie Jaques Zoon, Prof. Wolfram Christ, Prof. Caspar Frantz, Martin Klett, Alexander Lonquich , Patricia Kopatchinskaja, Stefan Arzberger, den Lucerne Festival Orchestra Soloists, den Mahler Chamber Orchestra Soloists, dem „Amaryllis-Quartett“, dem „Eliott Quartett“ und dem „Quatuor Hermès“. Ebenso wirkt er bei zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, wie z.B. des SWR, WDR, BR, DLF und bei Arte mit. Raphael Schenkel unterrichtet bis zum Jahr 2020 an der Hochschule für Künste in Bremen und von 2019-2021 auch am „Royal Nothern College of Music“ in Manchester, seit 2023 hat er eine Professur für Klarinette an der CODARTS University of Arts in Rotterdam inne. 2024 schließt er zudem ein „Diploma of advanced studies in Arts and Administration“ an der Universität Zürich ab. Regelmäßig gibt er zudem Meisterkurse in England, Spanien, Südkorea und China. Im August 2022 ist er „artist in residence“ beim Festival „Montafoner Resonanzen“ in Österreich. Bereits im Alter von 7 Jahren erhält er seinen ersten Klarinetten-Unterricht bei Rudolf Mauz in Tübingen. Er studiert zunächst an der Folkwang-Hochschule Essen bei Prof. Manfred Lindner, später wechselt er an die Hochschule für Musik "Hanns Eisler" nach Berlin, wo er bei Prof. Karl-Heinz Steffens (ehem. Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker) und bis zu seinem Diplom-Abschluss bei Prof. Wenzel Fuchs (Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker) und Prof. Ralf Forster (Soloklarinettist Konzerthausorchester Berlin) studiert. In der Spielzeit 2005-06 ist er Stipendiat der Akademie des Konzerthausorchester Berlin, 2009-2010 Stipendiat der Akademie der Berliner Philharmoniker. 2012 gründet er das Festival „Klang-Labor Hechingen“, welches sich zum Ziel gesetzt hat, neben der Schaffung eines hochkarätiges Kammermusikfestivals, Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum für Musik zu begeistern.

Rudolf
Guckelsberger
Rudolf Guckelsberger studierte katholische Theologie in Bonn und Würzburg (Diplom), dann Sprechkunst und Sprecherziehung an der Musikhochschule Stuttgart (Diplom). Als Rezitator erarbeitet er seit 1990 literarische Programme; weit über 150 Projekte sind so bisher entstanden und in seinem ständigen Repertoire. Immer wieder arbeitet er auch mit international bekannten Musikern zusammen und ist ein gefragter Interpret bei einschlägigen Kompositionen für Sprecher und Instrumentalensembles. Darüber hinaus ist er Sprecher und Moderator beim Südwestrundfunk (SWR). Rudolf Guckelsberger, 1959 in Köln geboren, studierte zunächst katholische Theologie in Bonn und Würzburg, dann Sprechkunst und Sprecherziehung an der Musikhochschule Stuttgart. Beide Studiengänge schloss er mit dem Diplom und Auszeichnung ab. Seit 1990 arbeitet er als Sprecher und Moderator beim Südwestrundfunk (SWR). Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit ist die Konzeption und Präsentation von Lesungen für diverse Veranstalter. Weit über 150 Programme mit einem breiten Themenspektrum sind so bisher entstanden und in seinem ständigen Repertoire. Circa 100 Auftritte im Jahr führen ihn durch ganz Deutschland und ins benachbarte Ausland. Immer wieder arbeitet Guckelsberger auch mit Sängern und international bekannten Musikern zusammen. Bei diversen Festivals („Musikfest Stuttgart“, „Heidelberger Frühling“, „Stuttgart Barock“ etc.) wurde er wiederholt als Rezitator engagiert. Neben vielen, von ihm selbst konzipierten literarisch-musikalischen Programmen ist er ein gefragter Interpret bei einschlägigen Kompositionen für Sprecher und Instrumentalensembles (u. a. Honeggers „Roi David“ und Ullmanns „Cornet“). Mehr als zwanzig Hörbücher (auf CD und online) haben Guckelsberger auch jenseits der Bühne einem breiten Publikum bekannt gemacht, außerdem hat er für Dauer- und Sonderausstellungen etlicher Museen „audioguides“ gesprochen (u. a. für das Saga-Museum Reykjavik und die Staatsgalerie Stuttgart). Guckelsberger konzipierte und begleitete viele literarische Studienreisen, z. B. nach Israel und Usbekistan, New York, Sankt Petersburg, Rom, Venedig, Lissabon und Istanbul. Im Literaturhaus Stuttgart trat er unter anderen mit Julian Barnes, Louis Begley, Henning Mankell und Amos Oz als Vorleser aus deren Werken auf.

Samuel
Restle
BigBand
Die „Samuel Restle Bigband“ schart einige der besten jungen Musiker:innen Deutschlands um sich. Das Debütalbum „Live at Loft“ - eher ein Überraschungsprodukt der ersten Tour im Dezember 2023 - überzeugte Publikum und Jazzkenner durch dessen Facettenreichtum. In ihrer Komplexität und Vielschichtigkeit bleibt die Musik des 26-jährigen Komponisten trotzdem zugänglich und greifbar. So wechseln sich Ausbrüche freier Improvisation mit altbekanntem Bigbandsound ab, konzeptionelle Kompositionen gehen Hand in Hand mit Klängen aus zeitgenössischer Popmusik. Mit Mut und kreativer Raffinesse erwecken die solistischen Beiträge das Programm zum Leben. Für das Konzert im Rahmen des Klanglabors bearbeitet Samuel Restle Kompositionen von Kurt Weill.
Saxophone
Julius van Reeh
Dan Roncari
Lukas Wögler
Lennard Fiehn
Bastian Brugger
Trompeten
Florian Raepke
Johannes Knoll
Max Diller
Lars Töpperwien
Posaunen
Philipp Hayduk
Carlotta Armbruster
Erik Konertz
Felix Konradt
Rhythmusgruppe
Paul Walke
Clara Vetter
Jakob Obleser
Lisa Wilhelm
Leitung
Samuel Restle

Sarvenaz
Safari
Die Ausdehnung eines Augenblicks ist der Leitfaden und gleichzeitig der Schlüssel zum Verstehen der musikalischen Welt der Komponistin Sarvenaz Safari (*1984). Ihre kompositorischen Interessen liegen an Ausdrücken, die trotz sparsamen Materials immer wieder neue Horizonte beleuchten, an der Dramaturgie des Geschehens, die den Moment preist und feiert, sowie an der Sinnlichkeit, durch die Musik erst zur Musik wird. Dies geschieht unter anderem im Rahmen der Arbeit mit den Verzierungen; ein Element, das in den Arbeiten der deutsch-iranischen Komponistin gerade durch ihre Verwurzelung in der persischen sowie west-europäischen Musik innewohnt. Die im kleinsten Raum zelebrierte Bejahung des Lebens durch Verzierungen und Ornamentieren spiegelt sich beispielhaft im Zyklus „Kaleidoskop“ für Soloinstrumente (seit 2019) – ein musikalisches Chiaroscuro der immer wiederkehrenden Objekte. Das kompositorische Credo der Komponistin – „Ich mag es, das Widersprüche in eine Einheit zu bringen.“ – spiegelt sich in den zärtlich-herben Klangfarben, in der progressiven und gleichzeitig rückblickenden sowie in der persönlichen und dennoch geschichtsbewussten Ausdrucksweise ihrer Musik wider. Offen ist Safari nicht nur für etablierte Besetzungen wie Solowerke, Musiktheater (Ein Nachspiel zu „Peter und der Wolf“ – 2011), Kammermusik (Music, pink and blue für Klarinette und Streichquartett– 2021) oder Chor a cappella (Nova – 2020 oder Fairy Lights – 2022), sondern auch für neuere Farben (AMA-teur-Gesänge für acht Kontrabässe – 2019 oder Re: für Violine, Marimba und Klarinette – 2022). Der Einsatz der historischen Instrumente (Postkartenvariationen – 2018 oder Double-Tilde für Tenorblockflöte und Harfe – 2022) sowie der improvisatorisch offenen Formen (e.s.a.d.w. für Gitarre – 2013 oder Dialog für Stimme – 2020) gehört ebenfalls zu ihrem Interessenbereich. Vor diesem Hintergrund sieht sich Sarvenaz Safari als eine Komponistin hier, jetzt und im 21. Jahrhundert. Die durch enge und persönliche Zusammenarbeit mit den Interpret:innen entstandene musikalische Entwicklung gehört u.a. zum gewöhnlichen kompositorischen Weg von Safari. Zu den Interpreten ihrer Werke zählen u. a. Franziska Kuba, Helēna Sorokina, Fidan Aghayeva-Edler, Jacques Ammon, Eckart Runge, Felix Kroll, Caspar Frantz, Atilla Aldemir, Frithjof-Martin Grabner, Wolfgang Manz, sowie Ensembles wie etwa Amaryllis-Quartett, Quatuor hermés, Ensemble Neue Kammer, Vocalconsort Leipzig, Duo runge & ammon, Duo L´Oro, usw. Aufgewachsen in einer Familie von Bildenden Künstlern in Teheran und als Enkelkind des Malers und Bildhauers Hossein Golshenas Rad zeigte sie schon früh ihr Interesse an der Musik. Zeitgleich mit der musikalischen Ausbildung in ihrer Heimatstadt studierte sie an der Universität Teheran auch Deutsche Literatur. Ihre Leidenschaft zur Literatur und Dichtungist bis heute ein Bestanteil von ihrem kunstschaffenden Profil. Ihre literarischen Veröffentlichungen ist ein Ausdruck für diese Passion. Ihr zweites Bachelorstudium im Fach „Komposition und Musiktheorie“ schloss sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz ab, wo sie vor allem Unterricht bei Georg Friedrich Haas, Clemens Gadenstätter und Alexander Stankovski besuchte. Von 2009 bis 2012 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei György Ligetis Schüler und Freund Manfred Stahnke. Sarvenaz Safari arbeitet in Leipzig seit 2013 als Dozentin für Musiktheorie und Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ sowie seit WS 2023/24 an der Universität der Künste Berlin. Sie lebt in ihrer Wahlheimat Berlin.

Ye-Ran
Kim
Die Pianistin Ye-Ran Kim wurde in Seoul, Südkorea geboren. Ihre musikalische Ausbildung begann sie in ihrer Heimat. Im Jahr 2007 übersiedelte sie nach Deutschland und setzte ihr Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen in den Studiengängen Künstlerische Ausbildung und Solistische Ausbildung/Konzertexamen bei Prof. Tomislav Nedelkovic Baynov fort. Ihre hervorragenden Abschlussprüfungen im Jahr 2013 veranlasste die Prüfungskommission, erstmalig in der Geschichte der Hochschule, das Prädikat "Abschluss mit Auszeichung" zu vergeben. Als Solistin und Kammermusikpartnerin wurde sie bei zahlreichen Wettbewerben ausgezeichnet. Sie gewann u.a. Preise beim Internationalen Wettbewerb Reinhold Glière, beim International Franz Schubert Competition in Russe (Bulgarien), beim Wettbewerb "Hopes, Talents and Masters" in Dobrich (Bulgarien), sowie beim Grand Prix International “Jeunes Talents Concours et Rencontres” (Frankreich). Im Rahmen ihrer umfangreichen Konzerttätigkeit ist sie besonders als Kammermusikerin aktiv und spielt regelmäßig gemeinsam mit Nicholas Daniel, Chen Halevi, Saar Berger. Des weiteren ist sie ständiges Mitglied des Baynov Piano Ensembles und des Klaviertrios Amane. Als Kurs-Dozentin unterrichtet sie u.a. an der Klavier-Akademie Alb Bodensee, an der Musikakademie in Liechtenstein und den Internationalen Lied-Dialogen Feldkirch und wurde mehrfach als Jurorin bei Jugend Musiziert Klavier / Klavier-Kammermusik eingeladen. Ye-Ran Kim unterrichtet an verschiedenen Musikhochschulen. Sie ist Dozentin für Klavier-Korrepetition an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen und war Professorin am Vorarlberger Landeskonservatorium Feldkirch, nach dessen Umwandlung zur Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik ist sie dort als Dozentin für Solo-Repetition tätig.

Zvi
Plesser
Der israelische Cellist Zvi Plesser blickt auf eine vielseitige Karriere als Solist, Kammermusiker, Pädagoge und Musikdirektor zurück. Seit über 30 Jahren steht er auf den Bühnen der Welt, spielt, unterrichtet und fördert die Musik in unterschiedlichsten Kontexten – von den prestigeträchtigsten Konzertsälen bis hin zu Gemeinschaftsprojekten, stets mit derselben Hingabe und Begeisterung. Als Solist tritt Herr Plesser regelmäßig mit allen führenden Orchestern auf. Seit seinem Debüt mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Maestro Asher Fisch spielte er regelmäßig mit dem Jerusalem Symphony Orchestra, der Israel Symphony Orchestra, der Jerusalem Camerata – unter anderem auf einer Tournee nach Australien und Bangkok – sowie mit dem Israel Chamber Orchestra, dem Haifa Symphony Orchestra und vielen weiteren. Zu den Höhepunkten der letzten Saisons zählen: Bardanashvillis „Dialogues“ mit dem Jerusalem Symphony Orchestra unter Ariel Zuckerman, das Cello-Konzert von Gulda mit der Israel Symphony Orchestra unter Rotem Nir, Haydns Cellokonzert mit der Jerusalem Camerata unter Paul Goodwin sowie mit der Israel Sinfonietta Beer Sheva unter Noam Aviel. Auf internationaler Bühne trat er mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, Saint Martin in the Fields, dem National Symphony Orchestra in Washington D.C., dem National Symphony Orchestra von Mexiko, dem Shanghai Philharmonic Orchestra und dem Hamburger Symphonieorchester auf. Er arbeitete unter Dirigenten wie Zubin Mehta, Sir Neville Marriner, Sergiu Comissiona, Karl Heinz Steffens, Steven Sloane, Duncan Ward, Omer Meir Welber und vielen anderen. Herr Plesser widmet einen großen Teil seiner Zeit der Kammermusik. Er spielte im Laufe der Jahre in verschiedenen Kammermusik-Ensembles, darunter dem Huberman Quartet und dem Concertante Chamber Ensemble. In den letzten Jahren trat er auf einigen der führenden Bühnen der Welt auf, darunter das Théâtre des Champs-Élysées, das Musée du Louvre und die Salle Pleyel in Paris, das Wiener Konzerthaus, die Berliner Philharmonie, die Carnegie Hall in New York, die Wigmore Hall und das Southbank Centre in London. Er wird häufig zu Musikfestivals auf der ganzen Welt eingeladen, darunter das Four Seasons Festival, das Mayfest in den USA, das Utrecht International Music Festival, Rolandseck, das Kuhmo Festival, ClasClas und Salon de Provence in Europa sowie Le Point in Japan, das Jerusalem International Chamber Music Festival und viele andere. Von 2011 bis 2021 war er Musikdirektor des Festivals „Voice of Music in the Upper Galilee“, Israels ältestem Kammermusikfestival. Herr Plesser hauchte dem Festival neues Leben ein, indem er innovative Programme einführte, die sowohl beim Publikum als auch in der Presse große Beachtung fanden. Herr Plesser ist Absolvent der Juilliard School, wo er bei Zara Nelsova studierte. Zu seinen wichtigsten Lehrern zählen Zvi Harel in Israel und David Soyer in den USA. Er ist Professor an der Jerusalem Academy of Music, wo er als Leiter der Streicherabteilung sowie Direktor des Nazaryan-Kammermusikprogramms tätig war. Ab Herbst 2024 wird er an der Juilliard School in New York City unterrichten. Darüber hinaus lehrte er an der North Carolina School of the Arts und an der Hochschule für Musik in Würzburg, Deutschland. Er wird häufig eingeladen, Meisterklassen und Workshops in Musikzentren weltweit zu geben. Seit 2017 ist Herr Plesser Mitglied der Fakultät des Perlman Music Program, wo er zweimal jährlich im „Littles“-Programm sowie bei der Sarasota-Residenz unterrichtet. In den letzten Jahren war er außerdem Dozent beim Morningside Music Bridge-Sommerprogramm in Boston. Herr Plesser war in zahlreichen Radio- und Fernsehsendungen zu hören und hat für Helicon, Kleos, Meridian, Naxos, Alpha und weitere Labels aufgenommen. Als Absolvent des Jerusalem Music Center, das von Maestro Isaac Stern geleitet wurde und herausragende junge Musiker fördert, gewann Herr Plesser den renommierten Francoise-Shapira-Wettbewerb, den 41. Washington International Competition und war Stipendiat der America-Israel Cultural Foundation.